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Memminger Zeitung

20. Mai 2004

Doppeltes Erlebnis


„Vom ersten Werk an wusste er mit seiner selbstverständlichen Professionalität und dem Ernst seiner Persönlichkeit zu überzeugen. Beethovens Sonate op.10 Nr.3 in D-Dur zur Eröffnung gelang mit größter Präzision und klassischem Stilgefühl fürs Metrum, dabei spannend bis zum letzten Ton. Einen Sinn für große musikalische Bögen zeigte er in Beethovens letztem Satz, erst recht aber in den Klavierstücken von Johannes Brahms aus op.118, die er geradezu zelebrierte.

Das Programm war beziehungsreich zugeordnet auf das Werk ‚Pélérinage’ des zeitgenössischen brasilianischen Komponisten Almeida Prado. Es ist religiös inspiriert im Sinne eines Messiaen oder des späten Franz Liszt, jedoch in seiner Klanglichkeit ganz eigenständig.“