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Hersfelder Zeitung

9. Oktober 2004

„Bahnfahrt und Spaziergang in Klang gesetzt – Klavierrezital im Bad Hersfelder Bachhaus mit Roman Murtfeld – enthusiastischer Beifall“


„Zum Abschluß der Konzertfolge des vergangenen Wochenendes fand im Hersfelder Bachhaus ein Matineekonzert mit dem Pianisten Ulrich Roman Murtfeld statt. Auf dem Programm standen Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. Zum Auftakt gelangen sehr differenzierte Darstellungen von Intermezzo A-Dur, Ballade g-moll und Romanze F-Dur von Johannes Brahms.

Es folgten drei Préludes von Claude Debussy: ‚Les fées sont d’exquises danseuses’, ‚Canope’ sowie ‚Feux d’artifices’, allesamt in Töne gesetzte Darstellungen künstlicher und künstlerischer Ereignisse, deren Charaktere signifikant dargeboten wurden.

In völligem Gegensatz dazu standen so natürliche Dinge wie die Beschreibung eines Spazierganges, eine Bahnfahrt, eine Radtour oder eine Fahrt mit der Postkutsche, wie sie Francis Poulenc in seinen ‚Promenades’ beschrieb und Murtfeld äußerst anschaulich in Klang setzte, ebenso wie die Darstellung von verschiedenen Bewegungsabläufen von langsam bis flink, wie sie der Komponist in seinen ‚Mouvements perpétuels’ beschreibt. Den bravourösen Abschluß bildete Frédéric Chopin mit den Nocturnes Opus 27 Nummer eins und zwei sowie der Polonaise fis-moll op.44.

Dem Hersfelder Arbeitskreis für Musik und seinem künstlerischen Leiter Siegfried Heinrich war es gelungen, mit Ulrich Roman Murtfeld einen wahrhaft hochkarätigen und mit vielen Preisen ausgezeichneten international tätigen Pianisten zu gewinnen, der auch höchsten Schwierigkeitsgraden gewachsen ist.

Mit einer weiteren Komposition von Claude Debussy bedankte sich Murtfeld für den lang anhaltenden enthusiastischen Beifall des Hersfelder Publikums.“